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»Praxisräume neu erleben«

Leipziger Unternehmen entdeckt Marktlücke

"Ärztezeitung" 02.06.2004

Zwei Unternehmen in Leipzig und Düsseldorf entdecken Marktlücke.

NEU-ISENBURG (spe). Umfangreiche Renovierungsarbeiten kosten Zeit, Geld und oft auch eine gehörige Portion Nerven. Handwerker müssen organisiert, die Praxis muß umgeräumt und mitunter auch für einige Tage geschlossen werden. Zwei Unternehmen haben die Marktlücke erkannt und bieten an, Arztpraxen über Nacht oder übers Wochenende zu renovieren.

Nach Einschätzung von Andrea Stemmer von der Double Floor Industries GmbH (DFI) mit Sitz in Leipzig und Düsseldorf liegt die Kostenersparnis für Ärzte bei schätzungsweise 30 bis 40 Prozent im Vergleich zu konventionellen Betrieben.

Material und Arbeitskosten sind genauso teuer wie bei anderen Unternehmen. "Da der Praxisbetrieb jedoch ungehindert weitergehen kann und der Arzt seine Angestellten während der Renovierungsarbeiten nicht freistellen muß, wird es unterm Strich für ihn günstiger", sagt die gelernte Arzthelferin. Holger Brummer, Geschäftsführer von Alpinveris in Leipzig, bestätigt diese Zahlen.

Die Unternehmen arbeiten mit vielen Handwerkern zusammen

An die 100 Praxen hat der Unternehmer seit vier Jahren nach Art der Heinzelmännchen renoviert und umgebaut. Zum Rundum­Service seines Betriebes wie auch der DFI gehört es, die unterschiedlichen Gewerke zu organisieren, die Auf­ und Umräumarbeiten zu erledigen, notwendige Materialien zu bestellen sowie die erforderlichen Arbeiten auszuführen, zu überwachen und die Räume gereinigt wieder zu übergeben. Um diese umfassenden Leistungen auch garantieren zu können, greifen die Unternehmen entweder auf eigene Mitarbeiter aus unterschiedlichen handwerklichen Zweigen zurück, wie Maler, Elektriker, EDV­Techniker, Bodenleger und Schreiner. Oder aber sie ziehen Subunternehmen hinzu.

Dafür muß der Praxisinhaber den Handwerkern nach Ende seiner Sprechstunde Zugang zu seinen Praxisräumen gewähren. "Noch bevor die ersten Patienten die Praxis betreten, sind die Arbeiten abgeschlossen", versichert Stemmer. Lediglich bei sehr aufwendigen Umbauarbeiten gehe schon mal ein halber Arbeitstag verloren, ergänzt Brummer.

Als zusätzlichen Service für Praxen, die die strengen Vorschriften der seit Januar gültigen neuen Hygieneverordnung erfüllen müssen, bietet DFI spezielle hygienesichere Materialien an, wie einen schimmelpilzabweisenden Tapetenanstrich.

Auf Wunsch Einsatz von hygienesicheren Materialien

"Wir sind nicht hersteller­ oder händlergebunden", betont DFI­Geschäftsführer Sören Jäger. Bei der Auswahl der Materialien stehe es Kunden frei, für welchen Teppichboden, welche Beleuchtung oder welche Tapete sie sich entscheiden.

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02.06.2004 | Rubrik: Pressebereich, Pressespiegel | 0 Kommentare

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