Malerarbeiten in einer Praxis dauern keine Woche
Sie wollen Ihre Praxis malermäßig renovieren lassen und wissen eigentlich nicht so recht, wann die Arbeiten durchgeführt werden sollen und wie lange Sie dafür Ihre Praxis schließen müssen? Malerarbeiten dauern keine Woche und Sie müssen daher nicht unbedingt mit Ausfallzeiten in Ihrer Praxis rechnen.
Handelt es sich bei Ihrer Praxis nicht gerade um eine außergewöhnlich große Gemeinschaftspraxis oder Praxisklinik, so müssen Sie theoretisch Ihre Praxis überhaupt nicht schließen. Betreiben Sie eine "größere" Gemeinschaftspraxis, dann gibt es auch hier die Möglichkeit in der Woche "normal" zu praktizieren und die Malerarbeiten so zu unterteilen, dass diese z. B. an zwei Wochenenden ab Freitagmittag durchgeführt werden.
Für die Malerarbeiten in Ihrer Praxis können Sie regulär Ihren Praxisbetrieb bis Freitagmittag beibehalten. Der Zeitraum von Freitagmittag bis Samstagnachmittag ist für ein eingespieltes "Malerteam" und eine gut vorbereitete Praxis ausreichend.
Damit die Malerarbeiten schnell von statten gehen können, sollten Sie Ihrerseits jedoch Ihre Praxis etwas vorbereiten. Zu den wichtigsten und zeitaufwendigsten Leistungen der Maler gehört das akkurate Abkleben und Abdecken sämtlicher Bodenflächen, Tür- und Fensterrahmen, Möbel, Tresen, Lampen und natürlich die medizinischen Gräte.
Damit das Schützen Ihrer Praxis schnell voran gehen kann, ist es wichtig, dass Sie alle Dinge in ihrer Praxis die "oben auf liegen" und an den Wänden hängen beräumt haben. Eine Vorarbeit, die von ihnen bzw. ihrem Praxisteam selbst erbracht werden sollte, damit Rezepte, Dokumente, Instrumente, Verpackungen, Medikamente, Modelle, etc., an Ihren rechten Platz kommen. Ein "Praxisfremder" kann meist schlecht über das "wohin" entscheiden. Für den Praxisinhaber ist es ein guter Anlass, sich von alten oder überflüssigen Dingen zu "trennen".
Um die Zeit der Renovierungsarbeiten optimal zu nutzen, können parallel zu den Malerarbeiten z. B. Lamellen, Jalousien, Plissees, Vorhänge (Sicht- und Sonnenschutz für die Fenster) gereinigt werden, Wandstellen im Spritzwasserbereich nachträglich gefliest, Lackoberflächen der Praxistüren ausgebessert, elektrischen Geräte und Anlagen überprüft, Wandschutzsysteme im Wartezimmer montiert oder Galerieschienen für Ihre Bilder montiert werden. Sicherlich gibt es in Ihrer Praxis auch Leistungen die hier nicht mit aufgeführt sind und dennoch „einfach" nebenbei mit erbracht werden können.
Wenn Sie jedoch einmal größere bauliche Vorhaben in Ihrer Praxis planen wie Praxis-Umbau oder Praxis-Erweiterung, so bieten sich auch Ihre praxisfreien Zeiten an. Zeiten, an denen sie sich z. B. im Urlaub, auf Seminaren oder auf Fachtagungen befinden und ihre Praxis für ein langes Wochenende oder sogar für eine ganze Woche geschlossen ist.
Das Renovieren Ihrer Praxis ist in der Regel nicht unbedingt eine Frage der Zeit oder der Kosten. Es ist vielmehr eine Frage der gründlichen Vorbereitung und Organisation. Wenn sie davon ausgehen, dass "ordentliche" Maler keinen Dreck verursachen und Sie sich für eine Fachfirma entscheiden die etwas von ihrem Handwerk versteht steht, ist die nächste Renovierung doch nur noch die Frage der Beauftragung.
Stichworte: Ausfallzeiten, Gemeinschaftspraxis, Maler, Praxis, Renovieren, Umbau
17.02.2009 | Rubrik: Praxis Modernisierung , Praxis Werterhaltung, Tipps & Tricks | 0 Kommentare