Praxis Ausbau fertig, Zentrum für MKG und Zahnheilkunde eröffnet
Das Zentrum für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG) und Zahnheilkunde in Dresden hat im Juli 2009 die Türen für seine Patienten geöffnet. Nach dem gut zweimonatigen Praxis Ausbau auf einer Grundfläche von ca. 450m², konnten wir die fertig ausgebauten Praxisräume an die behandelnden Ärzte und Zahnärzte übergeben. Ab nun befindet sich in den Praxisräumen alles unter einem Dach: Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Zahnheilkunde sowie ein Dental Labor.
Das Zentrum für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG) und Zahnheilkunde in Dresden hat nach dem gut zweimonatigen Praxis Ausbau die Türen für seine Patienten geöffnet. Auf einer Grundfläche von ca. 450m² befindet sich alles unter einem Dach:
- Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
- Zahnheilkunde
- Dental Labor
Zum Ausbau der Praxis:
Als neue Praxisfläche wurde seitens der Ärzte und Zahnärzte eine ehemalige Büroeinheit in der Dresdner Innenstadt ausgewählt, welche nun zum Zentrum für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Zahnheilkunde ausgebaut werden sollte. Zum Beginn der Ausbauarbeiten wurde die Büroetage komplett entkernt. Die Praxisplanung erfolgte seitens des Dentaldepots HenrySchein Dental GmbH. Knifflige Aufgabe war wie - so oft bei Zahnarztpraxen - die räumliche Anordnung der Behandlungszimmer und der damit verbundenen Anschlusspunkte für die Behandlungseinheiten. Wasser, Abwasser, Absaugung, Druckluft, Elektro-, Daten- und Videoleitungen sowie zusätzliche Leerrohre müssen bis zum Anschlusspunkt der Behandlungseinheiten verlegt werden. Außerdem verfügt das Bürogebäude über keine Warmwasserversorgung, sodass wir vor der Frage standen, ob das Warmwasser an den Wasserentnahmestellen mittels Durchlauferhitzer oder Kleinspeicher einzeln erwärmt wird oder ob es mit einer zentralen Warmwasser-Speicherung auf der Etage gelöst wird. Die zentrale Warmwasserbereitung und Speicherung wurde aufgrund der hohen Anzahl an Wasserentnahmestellen in der Praxis ausgewählt. Um jedoch nicht zu lange Durchlaufzeiten aufgrund der teilweise langen Leitungsstrecken bis zum entferntesten Entnahmepunkt zu haben, wurde eine zusätzliche Warmwasser-Zirkulationsleitung installiert.
Die Problematik der Abwasserführung konnte mittels Kernbohrungen über die untere Etage gelöst werden. Dazu wurden in der Praxis möglichst viele Abwasserleitungen im Hohlraumboden zusammengeführt, so dass mit nur 4 Kernbohrungen in die untere Etage eine Vielzahl an Abwasserleitungen gebündelt werden konnte.
Der vorhandene (bereits angesprochene) Hohlraumboden vereint die Vorteile eines herkömmlichen Fließestrichs mit denen des Doppelbodens, jedoch konnten wir aus Gründen des Brandschutzes diese Vorteile nicht voll ausnutzen und ihn mit zusätzlichen Leitungen belegen. Daher haben wir alle Medien wie Wasser-, Elektro-, Datenleitungen-, Lüftungs- und Klimaleitungen im Deckenzwischenraum über der Praxis verteilt. Dafür musste der Deckenzwischenraum mit zusätzlichen Rauchmeldern ausgestattet und überwacht werden.
Der bereits angesprochene Hohlraumboden hatte zu einem weiteren Problem während des Praxis Ausbau geführt. Zum Aufstellen der Behandlungseinheiten musste der Fußboden inklusive Patient, Helferinnen und Zahnärzten mindestens 5 kN/m² Flächenlast aufnehmen können. Der vorhandene Hohlraumboden war lediglich für maximal 3 kN/m² ausgelegt. Somit haben wir uns entschieden im Bereich der Behandlungseinheiten den Hohlraumboden aufzuschneiden und ein Fundament zu herzustellen.
Ein weiteres Highlight war die Errichtung eines Röntgenraumes ohne Blei. Immer dann, wenn wie in diesem Beispiel Arzt- oder Zahnarztpraxen ausgebaut werden, in denen Röntgendiagnosetechnik zum Einsatz kommt, ist eine entsprechende Abschirmung der Strahlung zu den Nachbarräumen notwendig. In Rücksprache mit dem Hersteller Knauf haben wir Trockenbau-Strahlenschutzwände ohne Bleieinlage errichtet. Dies gelingt mit den neuartigen Safeboard-Platten, die Bleigleichwerte von mindestens 1,0 mm bzw. 2,0 mm erreichen und somit den geforderten Schutz vor schädlicher Röntgenstrahlung bieten.
Die Tür zwischen der Schleuse "Rein" und dem OP-Raum haben wir mit einem elektrischen Türassistenten ausgestattet. Der Türassistent lässt sich mittels einem übergroßen Taster von der Schleuse aus bequem mit dem Ellenbogen auslösen = öffnen, damit der Arzt "Steril" die Tür zum Eingriffsraum nicht berühren muss.
Die Gebäudehülle des Hauses, in dem sich die Praxis befindet, besteht aus einer vorgehangenen Fassade aus Glas und Metall. Dies bedeutet an heißen Sommertagen, dass sich die Praxisräume sehr schnell aufheizen und es somit schnell zu einer Beeinträchtigung für Ärzte, Zahnärzte, Praxisteam und die Patienten kommt. Um dies zu vermeiden, wurden alle außen liegenden Räume mit Klimageräten ausgerüstet. Das Klima-Außengerät wurde auf das Gebäudedach gestellt.
Die Praxiseinrichtung und Innengestaltung erfolgte durch die Firma D.punkt DEMEDA in Verbindung mit einer Innenarchitektin.
In der Praxis behandeln nun Ärzte und Zahnärzte unterschiedlicher Spezialisierungen in einem interdisziplinären Team zusammen. Somit haben Patienten den Vorteil, dass Sie bei jedem Problem auf eine spezialisierte Diagnostik, auf eine breite Erfahrung und auf die Behandlung durch den erfahrensten Kollegen vertrauen können.
Kontaktdaten:
Zentrum für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Zahnheilkunde Dresden
Waisenhausstraße 8
01067 Dresden
Telefon: 0351 - 33 79 19
Fax: 0351 - 43 8888 96
Internet: www.mkg-dresden.com
Sprechzeiten::
Mo bis Do 7.30 - 19.00 Uhr
Fr 7.30 - 14.00 Uhr
Weitere Termine nach Vereinbarung, auch Samstag und Sonntag.
Stichworte: Arzt, Ausbau, Dental, Labor, MKG, Praxis, Praxisplanung, Zahnarzt
01.09.2009 | Rubrik: Ausbau, Praxis Ausbau, Referenzen | 0 Kommentare