Die eigene Praxis gründen - oder vielleicht doch nicht?
Der Weg zur eigenen Praxis ist steinig und verwinkelt - oder vielleicht doch nicht!? Wenn Sie noch in diesem Jahr eine eigene Arzt- oder Zahnarztpraxis gründen wollen, dann ist es jetzt höchste Zeit den Umsetzungsplan für Ihren Praxisausbau zu erstellen. Welche Meilensteine sind wichtig, um am Jahresende erfolgreich die Praxis zu eröffnen? Was ist zu beachten gerade in 2011 und welche Partner sind nötig oder nützlich für den erfolgreichen Praxisausbau?
Ärzte und Zahnärzte möchten sich auch im neuen Jahr niederlassen und eine eigene Arzt- oder Zahnarztpraxis gründen. Dies kann in Form einer Praxisneugründung oder Praxisübernahme mit gleichzeitigem Standortwechsel der alten Praxis und Gründung einer neuen Praxis erfolgen. Eine neue Praxis zu gründen passiert nicht nur im klassische Sinne der Einzelpraxis, sondern Ärzte und Zahnärzte schaffen sich auch Gemeinshaftspraxen bzw. Praxisgemeinshaften, meist mit gleicher Fachrichtung. Es sind aber auch Praxen-Zusammenschlüsse mit sich ergänzender (z. B. Zahnarzt & MKG) oder höchst unterschiedlichen Fachrichtungen (z. B. Augenarzt & Orthopäde) immer häufiger.
Beim Sprung in die Selbstständigkeit wählen Ärzte vor allem die Einzelpraxis
Eine Einzelpraxis zu gründen favorisieren sicherlich diejenigen Mediziner, welche gern „Herr über die eigene Praxis bleiben" wollen und ungern mit „Partnern" um Investitionen und Strategien der zukünftigen Gemeinschaftspraxis und spätere Entscheidungen feilschen wollen. Die Praxisgründung mit Partnern hat wiederum den Vorteil, dass das anfänglich erhöhte Risiko in der Gründungsphase auf mehrere Schultern verteilt wird und sich komplexere Praxiskonzepte (Investitionen) in einem kürzeren Zeitraum realisieren lassen.
Wer sind die wichtigsten Akteure bei einem Praxis-Ausbau = Neugründung?
Es ist davon auszugehen, dass entsprechend der gaußschen Normalverteilung (so genannte Glockenkurve) die Mehrheit der Praxisgründer wenig bis gar keine Erfahrung im Ausbau einer Arztpraxis gesammelt hat. Daher gibt es am Markt eine ganze Reihe von Spezialisten, welche sich der Beratung im Gesundheitswesen verschrieben haben und über reichlich Erfahrung bei Praxisgründung, Praxisübernahmen und Praxisabgaben gesammelt haben.
Drei Säulen der Praxisgründung
Nach unserer Erfahrung gibt es drei wesentliche Säulen, auf denen eine Praxisgründung aufgestellt sein sollte:
- das Praxiskonzept,
- die finanzielle und steuerliche Sicherheit und Klärung sowie
- die rechtliche Sicherheit (Miet- und Kaufverträge, Arbeitsverträge, Wettbewerb, und so weiter.
Was passiert in welchem Zeitraum - zwischen dem festen Entschluss eine Praxis zu gründen bis zur Praxiseröffnung? Natürlich gibt es dafür keine festen Normgrößen und Zeiten! Die Dauer von einem Jahr und länger, von dem konkreten Startpunkt der ersten Aktivitäten bis zur Praxiseröffnung ist dabei jedoch keine Seltenheit. Warum ist das so?
Ganz einfach - die Komplexität des Projektes „Praxisausbau oder auch Praxisgründung" ist recht hoch. Eine nur grobe Aufstellung von wesentlichen Meilensteinen in der Gründung soll das verdeutlichen:
- Kassensitz Zulassung
- Praxiskonzept definieren
- Praxisstandort definieren, geeignete Praxisräume finden
- Praxisplanung technisch, konzeptionell
- Finanzierungsbedarf deckeln
- Finanzierung sichern
- Praxisstandort vertraglich sichern (Miete/Kauf)
- Praxisräume ausbauen und einrichten
- Praxis Eröffnung
Früher Vogel fängt den Wurm oder doch eher: Zeitiger Planer schafft die Umsetzung?
Wesentlich für den erfolgreichen Praxisausbau ist natürlich erst einmal die fundierte Entscheidung sich als Arzt oder Zahnarzt niederzulassen, diese Entscheidung kann Ihnen keiner abnehmen. Für (fast) alles Weitere wäre z. B. der PraxenProfi ein geeigneter Partner.
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Stichworte: Ausbau, Praxisgründung, Praxisplanung
24.01.2011 | Rubrik: Praxis Umbau, Tipps & Tricks | 0 Kommentare