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Ohne Wasserprobe keine Praxiseröffnung

Strahlregler PCA® Care

Bei Praxisneugründungen kommt es hin und wieder vor, dass das Bauamt vor der Praxiseröffnung eine Bauabnahme durchführt. Die betreffenden Institutionen wie Gesundheitsamt, Hygiene, Sozialmedizin, Behindertenstelle, usw. werden mit hinzugezogen. In der Regel wird bei der Abnahme eine Untersuchung der Trinkwasserleitung (Wasserprobe) verlangt. Ohne Befund der Wasserprobe gibt es keine Praxiseröffnung! Am Untersuchungsergebnis hängt die Eröffnung der neuen Arzt- oder Zahnarztpraxis wie an einem seidenen Faden!

Bei Praxisneugründungen oder Praxisgründungen im Zuge eines Standortwechsels der Praxis kommt es in der Regel nach der Fertigstellung des Praxisausbaus zu einer Abnahme durch das zuständige Bauamt und den betreffenden Institutionen wie Gesundheitsamt, Hygiene, Sozialmedizin, Behindertenstelle und so weiter, diese Abnahmenotwendigkeit wird auch noch einmal durch Ihre Fachrichtung bestimmt. Unter anderem wird bei der Abnahme mikrobiologische Wasseruntersuchung verlangt. Es kann vorkommen, dass sich schädliche Bakterien als unerwünschte Bewohner im Trinkwassernetz einnisten oder bereits vorhanden sind. Pseudomonas aeruginosa ist beispielsweise ein bedeutender "Krankenhauskeim", welcher nicht unbedingt in Ihrer neuen Arzt- oder Zahnarztpraxis vorkommen sollte.

Am Untersuchungsergebnis hängt die Eröffnung der neuen Arzt- oder Zahnarztpraxis wie an einem seidenen Faden!

Ohne "negative" Wasserprobe keine Praxiseröffnung!

Man muss wissen, dass Bakterien sich nicht nur innerhalb von Wasserleitungen ansiedeln können, sondern auch außerhalb an den Wasserentnahmestellen. Gute Tummelplätze für Bakterien und „Keime" sind zum Beispiel Perlatoren, Waschbecken, Toilette oder Duschköpfe. Arzt- und Zahnarztpraxen kommen leicht auf acht bis fünfzehn Wasserentnahmestellen. Die Sauberkeit an Waschplätzen, Ausgussbecken ist für die Hygiene in einer Arztpraxis eine wichtige Voraussetzung.

Vorsicht ist geboten, wenn Sie aus ihrer alten Praxis Wasserberührende Bauteileteile wie Armaturen mit in die neuen Praxisräume nehmen und installieren lassen. Ältere Armaturen sind oftmals durch Kalkablagerungen gekennzeichnet, welche einen idealen Nährboden für Bakterien bieten. Pseudomonas aeruginosa siedeln sich beispielsweise an Wasserarmaturen an. Es handelt sich dabei um weitverbreitete „Boden- und Wasserkeime" welche auf Böden und sonstigen feuchten Oberflächen vorkommen. So zum Beispiel auch an Wasserhähnen, die schon länger in Benutzung sind. Sie sind Auslöser eitriger Infektionskrankheiten.

Um dagegen erfolgreich vorzugehen, ist eine gründliche Reinigung vor der Wiederverwendung „gebrauchter" Armaturen in der neuen Praxis nötig. Der Austausch alter Perlatoren ist hierbei eine relativ simple Maßnahme. So ist zum Beispiel der Strahlregler PCA® Care ein spezielles Hygienemodell für den Einsatz in Krankenhäusern, Arzt-, Zahnarztpraxen und sonstigen Pflegeeinrichtungen.

  • Tipps
    • Spülen Sie vor der Wasserentnahme sämtliche Leitungen lange und gründlich!
    • Spülen Sie die Wasserleitungen auch nach längeren Praxisschließzeiten.
    • Vermeiden Sie stagnierendes Wasser durch nicht regelmäßig genutzte Leitungen.
    • Stellen Sie sicher, dass Bodenreinigungstücher nicht mit Ablagen und Armaturen in Berührung kommen. Das gleiche gilt für das verwendete Putzwasser.
    • Reinigen Sie ältere Perlatoren oder tauschen Sie diese gegen neue Hygiene Perlatoren aus.

Oberste Regel bei allen Trinkwasserleitungen ist der ständige Wasserverbrauch durch alle Leitungen Ihrer Praxis. Denn Wasser muss fließen!

  • Tipp: Planen Sie als letzte Wasserentnahmestelle in Ihrer neuen Praxis zum Beispiel ein Ausgussbecken für die Reinigungskraft, damit eine regelmäßige Wasserentnahme durch das gesamte Trinkwassersystem in Ihrer Praxis garantiert ist!

Es gibt auch automatische Armaturen, die in regelmäßigen Abständen eine bestimmte Menge an Wasser durchlaufen lassen, damit Ihre Wasserleitungen in der Praxis garantiert regelmäßig gespült werden.

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02.03.2011 | Rubrik: Tipps & Tricks | 0 Kommentare

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