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Moderne Lichttechnik verdrängt alte Beleuchtung in Praxisräumen

Zu oft (noch) versteckt sich alte Lichttechnik in den Praxen unserer Region. Nach über 20 Jahren im Gebrauch und überholter Technik, ist es nun Zeit für die „Erleuchtung" Ihrer Praxisräume.

Behandlungszimmer Zahnarztpraxis mit moderner LED-Lichttechnik

Bei der Modernisierung und dem Umbau bestehender Praxisräume ist ein Blick auf die alte Praxisbeleuchtung unumgänglich. Gewiss ist möglichst viel Tageslicht einer künstlichen Beleuchtung vorzuziehen, doch verfügen in der Praxis nicht alle Räume über eine Sichtverbindung nach außen.

Dies gilt für alle innenliegende Bereiche wie Eingang, Empfang und Flur sowie die Funktionsbereiche wie Laborraum, Blutentnahme, EKG, Untersuchungs- und Therapieplätze.
Sprechzimmer, Untersuchungs- oder Pausenräume, welche über Fensterflächen und damit über natürlichen Tageslichteinfall verfügen, müssen zusätzlich mit künstlichem Licht versorgt werden. In Wintermonaten und an grauen Tagen kommt man ohne künstliches Licht in der Praxis nicht aus.

Maßgebend für eine passende künstliche Beleuchtung in Praxisräumen sind die Kriterien der Beleuchtungsstärke, die Licht- und Raumfarbe.

Erhöhte Beleuchtungsstärken in Teilen der Praxis gefordert

Die Beleuchtungsstärke wird in LUX (lx = Einheit) angegeben und wird durch die Technischen Regeln für Arbeitsstätten definiert. Daher ergibt sich eine Grundausleuchtung für Praxisräume von 300 lx. In medizinischen Arbeitsbereichen der Instrumentenaufbereitung oder bei dem Umgang mit Körperflüßigkeiten, spitzen oder scharfen Gegenständen sind 500 lx gefordert. Dies trifft ebenso an Schreibarbeitsplätzen zu. In Teilbereichen kommen auch 1000 lx zum Einsatz, wenn beispielsweise mit OP- Leuchten gearbeitet wird und die Umgebungsbeleuchtungsstärke entsprechend mit angehoben werden muss.

Farbtemperatur entscheidet über die Licht- und Raumfarbe

Grafik: cleantec-lighting.com

Die Lichtfarbe oder auch Farbtemperatur, wird in Kelvin (K = Einheit) angegeben. Warmweiß bezeichnet man Lichtquellen unter 3.300 K und das ist für Praxisräume im Sinne einer Arbeitsstätte ungeeignet. Farbtemperaturen zwischen 3.300 K bis 5.000 K bezeichnen Neutralweiße und über 5.000 K Tageslichtweiße Lichtquellen.

Am auffälligsten an alter Beleuchtung in Praxisräumen ist nicht unbedingt die mangelnde Beleuchtungsstärke durch altersschwache oder defekte Leuchttechnik.

Grafik: cleantec-lighting.com

Vielmehr fallen die unterschiedlichsten Farbtemperaturen ins Auge, welche oftmals durch den Mix an Ersatzlampen in Form von Leuchtstoffröhren, LED- oder Energiesparlampen erzeugt wird. Neben den technischen Merkmalen von Lichtstärke und Farbtemperatur, die der Lichtplaner zuerst im Blick hat, kommt durch den Nutzer zuerst die Frage nach dem Energieverbrauch und dem Lampen-Design.

Lichtplaner schaut zuerst nach der benötigten Lichtmenge

Empfang Zahnarztpraxis

Bei der Wahl neuer Beleuchtung für die eigenen Praxisräume ist primäre die Qualität der zu erzielenden Lichtmenge gefragt. Im Bereich der LED-Technik hat sich in den vergangen Jahren viel verändert. Die Zeiten der fliegende Energievertreter und „Baumarkt-LED-Technik" ist vorbei. Wer heute in seinen Praxisräumen qualitativ hochwertige LED-Technik einsetzen möchte, kann dies bekommen.

Profitieren Sie von moderner Lichttechnik, für eine einheitliche und freundliche Lichtatmosphäre im gesamten Praxisbereich. Ihre Mitarbeiter und vor allem ihre Patienten reagieren positiv auf die unterschiedlich einsetzbaren Weiß-Lichtfarben im Praxisbetrieb.

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Holger Brummer

Autor Holger Brummer schreibt als Unternehmer aus seiner Praxis für Praxen. Als Inhaber seines Unternehmens PraxenProfi® ist er Experte und Ansprechpartner rund um alle Fragen zu Standort, Errichtung, Entwicklung und Erhaltung von Praxen für Ärzte, Zahnärzte und Therapeuten.

08.04.2015 | Rubrik: Praxis Modernisierung , Praxis Umbau, Produkte für Praxen | 0 Kommentare

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