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Alternative zum Wasser: Lohnt sich Kaffee-Angebot für Patienten?

In einer Praxis sollte der Patient im Vordergrund stehen - und das gilt nicht erst für die Behandlung.

In einer Praxis sollte der Patient im Vordergrund stehen - und das gilt nicht erst für die Behandlung. In vielen Regionen sorgt eine geringe Ärztedichte in sämtlichen medizinischen Fachbereichen für unvermeidbare Wartezeiten in den Praxen. Auch wenn sich dieses Ärgernis aus Patientensicht nicht immer verhindern lässt, kann die Wartezeit so angenehm wie möglich gestaltet werden. Während der typische Lesestoff in Zeiten von Smartphones ein wenig in den Hintergrund gerät, kann ebenfalls über ein Kaffeeangebot nachgedacht werden

Kaffee-Angebot verkürzt die Wartezeit

Kaffee ist beliebt in Deutschland: Rund 165 Liter des Heißgetränks nimmt jeder Bundesbürger im Durchschnitt zu sich - damit rangiert der Kaffee noch vor Bier und Mineralwasser. So erscheint es auch naheliegend, dass das Angebot von Kaffee die Wartezeit für viele Menschen auf angenehme Weise überbrückt. Zudem wirkt allein die Tatsache, dass ein solches Genussmittel angeboten wird, für ein Gefühl der Wertschätzung. Zudem verbreitet Kaffee natürlich auch eine gemütliche Atmosphäre und wirkt entspannend. Letzteres mag nicht so recht zu dem eigentlich anregend wirkenden Kaffee passen, tatsächlich wird Kaffee aber nicht mit einem Arztbesuch in Verbindung gebracht - und genau hierin besteht der Vorteil. Wer einen Kaffee trinkt, wird von einer möglicherweise nervenaufreibenden Untersuchung oder Behandlung abgelenkt und verortet sich selbst vielmehr in einem Café.

Hohe Investitionen: Professionelle Kaffeevollautomaten haben ihren Preis

Ob auch die eigenen Patienten vom Kaffee-Angebot profitieren würden, ließe sich vielleicht im Rahmen einer Praxisumfrage klären; Erfahrungen haben aber bereits gezeigt, dass die Offerte in der Regel gut angenommen wird - vor allem von jüngeren Patienten. Selbst wenn die Entscheidung zugunsten des Kaffees bereits gefallen ist, stellt sich für die Praxis dennoch die Frage, mit welchem passenden Gerät der Wachmacher zubereitet werden soll. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, eine Kaffeemaschine zu kaufen und durch die Angestellten der Praxis warten und reinigen zu lassen. Für ein professionelles Gerät, welches den Anforderungen des täglich häufigen Betriebs gewachsen ist, müssen mindestens rund 1.000 Euro Investitionssumme kalkuliert werden. Sollen mehr als 30 Tassen täglich zubereitet werden, was in den meisten Praxen der Fall sein wird, erhöht sich ganz automatisch auch die Ausgabe für die Maschine: Das Brühen von 70 Tassen täglich lässt die Kaufsumme auf mindestens 5.000 Euro ansteigen. Zudem sollten auch die hygienischen Anforderungen einer Arztpraxis bedacht werden. Aus diesem Grund kommt eigentlich nur ein Vollautomat in Frage, der jede Tasse einzeln zubereitet. Die Reinigung lässt sich hier teilweise automatisieren, eine gewisse manuelle Arbeit - beispielsweise zum Entkalken - ist trotzdem notwendig. Dabei sollten sich Verantwortliche die Frage stellen, ob das eigene Personal die dafür notwendigen Kapazitäten aufbringen kann.

Kaffeevollautomaten mieten: Alternative zum Kauf?

Die Alternative besteht in der Anmietung von Kaffeevollautomaten, wodurch die hohen Kosten für den Kauf entfallen. Zudem muss sich das eigene Personal weder um die Wartung, noch um den Kauf von Kaffee und Milch kümmern. Auch technische Reparaturen sind in der Leistung des Betreibers inkludiert: Die Kosten sind vollkommen skalierbar und hängen von der Anzahl der Tassen ab. So können Praxen darauf reagieren, wenn das Angebot stärker oder schwächer als angenommen genutzt wird - mit dieser Flexibilität fällt die Entscheidung leicht.

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Holger Brummer

Autor Holger Brummer schreibt als Unternehmer aus seiner Praxis für Praxen. Als Inhaber seines Unternehmens PraxenProfi® ist er Experte und Ansprechpartner rund um alle Fragen zu Standort, Errichtung, Entwicklung und Erhaltung von Praxen für Ärzte, Zahnärzte und Therapeuten.

30.08.2016 | Rubrik: Praxis im Betrieb, Produkte für Praxen, Tipps & Tricks | 0 Kommentare

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