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In der Leipziger Innenstadt wurde heimlich gebohrt. Nach der Praxiseröffnung nun offiziell!

Behandlungszimmer Zahnarztpraxis

Nicht nur die Bauarbeiter im Citytunnel setzen in Leipzig den Bohrer an. Dass es auch leiser, innerhalb des Budgets und im vorgesehenen Zeitplan geht, hat der PraxenProfi® wieder bewiesen. Innerhalb von nur 10 Wochen Kern-Ausbauzeit entstand aus einer schnöden Büroetage eine tolle zahnärztliche Gemeinschaftspraxis.

Die Praxisplanung orientierte sich an dem gegebenen „Bürogrundriss" mit durchgehendem Mittelflur und seitlich abgehender Büroflächen. Der lange Flur wurde beibehalten, jedoch durch seitliche Öffnungen und Nischenausbildung räumlich erweitert und dadurch geöffnet. Eine Zahnarztgemeinschaftspraxis der besonderen Art ist entstanden.

Praxisflur während der Asbauphase

Die beidseitig gelegenen Büroräume wurden in Ihrer Größe und im Grundriss komplett geändert. Dazu verschwanden die Zwischentrennwände, um so Platz für die neuen Räume wie Behandlung, Steri, Personal, Labor, Büro, Abrechnung, etc. zu gewinnen. Die Praxisplanung erfolgte durch HenrySchein Dental Deutschland GmbH sowie die Praxiseinrichtung über die Tischlerei Ackermann GmbH.

Um die Behandlungseinheiten standsicher aufstellen zu können, wurden Lastverteilungsplatten auf die Rohdecke aufgebracht und ein speziellen Hohlraumbodensystem gewählt, um die anfallenden Lasten von bis 5kN/m² aufnehmen zu können.

Lastverteilungsplatten auf die Rohdecke zum sichern Stand der Einheiten

Da es Objektseitig nicht möglich war, die Abflussleitung für die Anschlußpunkte mittels Kernbohrung und Gefälle durch die untere Etage zu verlegen, wurden alle Einheiten auf Nassabsaugung umgestellt. Die Medienführung erfolgte dank Nasssaugsystem (ohne ein Gefälle) im Bereich des Hohlraumbodens bis zum zentralen Anschlußpunkt am PowerTower (Kompressor und Saugmaschine). Der PowerTower konnte jedoch nicht zentral aufgestellt werden, wodurch die Absaugleitungen zusätzlich mit Strömungsbeschleuniger versehen wurden. Die Einschränkung der Deckendurchdringungen führte aber nicht nur beim Herstellen der Anschlußpunkte zu Konsequenzen der Installationsführung. So musste auch die Abwasserführung zahlreicher Waschplätze in der Zahnarztpraxis über Kleinhebeanlagen realisiert werden.

Neben den einzelnen Behandlungsräumen und dem Prophylaxe-Zimmer wurde ein Behandlungsraum mit erhöhten Anforderungen an die Hygiene des Fußbodens mit Hohlkehle ausgebildet und die Waschtische am Behandlungsmöbel mit GROHE Special Einhand-Sicherheitsmisch-Waschtischbatterien ausgestattet. Das Abrechnungsbüro und der Wartebereich wurden mittels Glaswand zum davorliegenden Empfangstresen abgetrennt. Somit sind diese Bereiche klar voneinander getrennt und werden durch die Glaswand offen, lichtdurchflutet und transparent gehalten.

Blick am erleuchteten Tresen entlang in Richtunge Behandlungszimmer

Das Team vom PraxenProfi® bedankt sich bei den Zahnärzten und den Praxisteam für die gute Zusammenarbeit. Ein spezieller Dank geht auch an Herrn Menchén, der eigentümerseitig den Praxis Ausbau und Bauablauf hervorragend begleitet hat.

Kontakt Zahnarztpraxis:
Dr. Eva Wostratzky-Braun
Dr. Stefan Wostratzky
Forum am Brühl
Richard-Wagner-Str. 1
04109 Leipzig

Telefon: 0341/ 6 88 31 94
Fax: 0341/ 6 89 62 82

Web: www.zap-wostratzky.de
E-Mail: info(a)zap-wostratzky.de

Holger Brummer

Autor Holger Brummer schreibt als Unternehmer aus seiner Praxis für Praxen. Als Inhaber seines Unternehmens PraxenProfi® ist er Experte und Ansprechpartner rund um alle Fragen zu Standort, Errichtung, Entwicklung und Erhaltung von Praxen für Ärzte, Zahnärzte und Therapeuten.

29.07.2011 | Rubrik: Praxen-Ausbau, Praxis Ausbau, Referenz-Berichte | 0 Kommentare

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